26.06.2016, 21:06
Hallo Gisela,
das stimmt. Deshalb würde ich mich sofort wieder gegen einen Pool entscheiden! Ich bin ein Naturmensch und kann mich über die Teichbewohner jeden Tag neu erfreuen.
Es ist absolut faszinierend wie das die Natur schafft, innerhalb kürzester Zeit ein so tolles Biotop zu kreieren. Bereits Tage nach dem Befüllen konnten wir Libellen, Gelbrandkäfer und Co. im neuen Teich beobachten. Vom ersten Tag an wird man zum Beobachter einer tollen Ober- und Unterwasserwelt.
Keine Ahnung wieso, aber letztes Jahr waren es irrsinnig viele Frösche die unseren Teich plötzlich bewohnt haben. Dieses Jahr sind es nur noch wenige. Es wird zum Teil damit zu tun haben dass plötzlich zwei Ringelnattern da waren. Frösche stehen ja auf deren Speiseplan!
Zu berichten gibt es nicht mehr viel. Wie bereits gesagt geht es jetzt nur noch langsam voran. Vor ein paar Tagen wurde endlich die Abdeckung des Filterbereiches fertig:
Jetzt kann ich unbesorgt am Teich liegen wenn unser Besuch mit ihrem kleinen Sohnemann zum baden kommt. Wo vorher ein für Kinder so interessantes, aber auch sehr gefährliches großes Loch war, ist jetzt eine "Arschbombenrampe" aus einzelnen Holzdeckeln zu sehen.
Hier möchte ich euch noch zeigen wieso ich mich gegen die klassische Variante entschieden habe. An Tagen mit viel Sonnenschein steigt gerne der Schmodder vom Boden auf. In einer nicht abgegrenzten Schwimmzone wäre dieser Schmutz dann überall. Auf dem Foto ist das ganz gut zu erkennen:
Hier noch ein Bild der Technik:
Diese Sandfilteranlage ist nicht zwingend erforderlich, aber eine sehr gute Hilfe wenn es darum geht den Teich zu säubern, ganz besonders den Boden abzusaugen. Im Normalbetrieb läuft diese Anlage erst ab einer Wassertemperatur ab 29 Grad. Die UVC-Lampe ist seit drei Jahren nicht mehr im Einsatz. Das war eine Fehlinvestition, die in einem Schwimmteich eigentlich nichts verloren hat. Ein weit stabileres System schafft da die Natur, wenn man ihr die paar Tage Zeit gibt das Wasser im Frühjahr in der Algenblüte von selber zu klären. Mit der UV Lampe schaffte ich mir nur ein weiteres Problem: Fadenalgen ohne Ende. Seit die Lampe nicht mehr verwendet wird gibt es in meinem Teich keine Fadenalgen mehr. Es ist halt wie im Aquarium auch: Weniger ist oft mehr!
Ansonsten läuft im Teich nur eine einzige kleine Förderpumpe, die das Wasser von der Regenerationszone in den Schwimmteich pumpt. Per Schwerkraftsystem läuft es dann über zwei Bodenabläufe und einen Skimmer durch die Filterkammern wieder zurück zu den Pflanzen. Diese Zwangsdurchströmung - so dachte ich mir während der Planung - müsste es möglich machen den Pflanzbereich relativ klein zu halten. Dieser Plan ging auf!
Jetzt noch ein paar meiner Lieblingsfotos:
Wenn alles gut geht wird noch im Herbst die Terrasse fertiggebaut. Wir schwanken noch zwischen Granitplatten und Holz. Zuvor muss aber erst die Mauerabdeckung aus Holz gebastelt werden. Eine echte Lebensaufgabe halt, und das ist auch gut so
Viele Grüße,
Roland
das stimmt. Deshalb würde ich mich sofort wieder gegen einen Pool entscheiden! Ich bin ein Naturmensch und kann mich über die Teichbewohner jeden Tag neu erfreuen.
Es ist absolut faszinierend wie das die Natur schafft, innerhalb kürzester Zeit ein so tolles Biotop zu kreieren. Bereits Tage nach dem Befüllen konnten wir Libellen, Gelbrandkäfer und Co. im neuen Teich beobachten. Vom ersten Tag an wird man zum Beobachter einer tollen Ober- und Unterwasserwelt.
Keine Ahnung wieso, aber letztes Jahr waren es irrsinnig viele Frösche die unseren Teich plötzlich bewohnt haben. Dieses Jahr sind es nur noch wenige. Es wird zum Teil damit zu tun haben dass plötzlich zwei Ringelnattern da waren. Frösche stehen ja auf deren Speiseplan!
Zu berichten gibt es nicht mehr viel. Wie bereits gesagt geht es jetzt nur noch langsam voran. Vor ein paar Tagen wurde endlich die Abdeckung des Filterbereiches fertig:
Jetzt kann ich unbesorgt am Teich liegen wenn unser Besuch mit ihrem kleinen Sohnemann zum baden kommt. Wo vorher ein für Kinder so interessantes, aber auch sehr gefährliches großes Loch war, ist jetzt eine "Arschbombenrampe" aus einzelnen Holzdeckeln zu sehen.
Hier möchte ich euch noch zeigen wieso ich mich gegen die klassische Variante entschieden habe. An Tagen mit viel Sonnenschein steigt gerne der Schmodder vom Boden auf. In einer nicht abgegrenzten Schwimmzone wäre dieser Schmutz dann überall. Auf dem Foto ist das ganz gut zu erkennen:
Hier noch ein Bild der Technik:
Diese Sandfilteranlage ist nicht zwingend erforderlich, aber eine sehr gute Hilfe wenn es darum geht den Teich zu säubern, ganz besonders den Boden abzusaugen. Im Normalbetrieb läuft diese Anlage erst ab einer Wassertemperatur ab 29 Grad. Die UVC-Lampe ist seit drei Jahren nicht mehr im Einsatz. Das war eine Fehlinvestition, die in einem Schwimmteich eigentlich nichts verloren hat. Ein weit stabileres System schafft da die Natur, wenn man ihr die paar Tage Zeit gibt das Wasser im Frühjahr in der Algenblüte von selber zu klären. Mit der UV Lampe schaffte ich mir nur ein weiteres Problem: Fadenalgen ohne Ende. Seit die Lampe nicht mehr verwendet wird gibt es in meinem Teich keine Fadenalgen mehr. Es ist halt wie im Aquarium auch: Weniger ist oft mehr!
Ansonsten läuft im Teich nur eine einzige kleine Förderpumpe, die das Wasser von der Regenerationszone in den Schwimmteich pumpt. Per Schwerkraftsystem läuft es dann über zwei Bodenabläufe und einen Skimmer durch die Filterkammern wieder zurück zu den Pflanzen. Diese Zwangsdurchströmung - so dachte ich mir während der Planung - müsste es möglich machen den Pflanzbereich relativ klein zu halten. Dieser Plan ging auf!
Jetzt noch ein paar meiner Lieblingsfotos:
Wenn alles gut geht wird noch im Herbst die Terrasse fertiggebaut. Wir schwanken noch zwischen Granitplatten und Holz. Zuvor muss aber erst die Mauerabdeckung aus Holz gebastelt werden. Eine echte Lebensaufgabe halt, und das ist auch gut so
Viele Grüße,
Roland

