25.09.2015, 14:39
Hi Andreas,
sachlich liegen wir da wohl gar nicht weit auseinander. Wie auch? In der Frage des Stickstoffkreislaufes sind wir zwei mikrobiologisch weitgehend ungebildete Pastorentöchter eh kaum diskussions- und satisfaktionsfähig...
Was uns da eher trennt, ist eine Art mentalitätsbestimmte Grundauffassung der Aquaristik. Ich habe eine Zeitlang viel und gerne mit völlig technikfreien Aquarien gespielt, hier auch einiges dazu geschrieben.
Im Gegenzug wurden für den Einsatz von Technik oben ja gleich zwei Argumente genannt. Alfred sagt: "Ich bin ein fauler Pfosten!", für mich ist der Wodka-Filter ideal. Du sagst: "Ich bin ein maßloser Schlund!", ich überlege die Wodka-Technik zur Kompensation meines Überbesatzes.
Beides sei legitim und ist nachvollziehbar. Darüber kann und muss man nicht diskutieren.
Ich dagegen sage: "Ich bin eine verdammte Plattnase!", ich blicke bei der Wasserchemie und ihren vielfältigen Implikationen - inklusive Mikro- und Makronährstoffe für Pflanzen - eh kaum durch. Und ich werde einen Teufel tun, hier einen weiteren Parameter ins System einführen, deren Variablen ich nicht durchschaue. Nitrat war für mich nie eine Problemstellung, warum sollte ich mir mit der Dosierungsfrage eines weiteren Filters hier Meß- und Regelprobleme schaffen?
JEPP, ich war ja vormals auch ein Mess-Regel-Technik-Optimierungs-Fan. Wenn es damals schon die Möglichkeit gegeben hätte, einen Außenfilter ans Laptop anzuschließen, ich hätte es sofort getan! Nur mittlerweile habe ich das Gefühl, die ganze Technik behindert mich eher, lenkt mich von dem ab, was ICH eigentlich von der Aquaristik will: Tiere und ihr Verhalten beobachten - und meinen Puls runterbringen...
grinzt
Stefan
sachlich liegen wir da wohl gar nicht weit auseinander. Wie auch? In der Frage des Stickstoffkreislaufes sind wir zwei mikrobiologisch weitgehend ungebildete Pastorentöchter eh kaum diskussions- und satisfaktionsfähig...
Was uns da eher trennt, ist eine Art mentalitätsbestimmte Grundauffassung der Aquaristik. Ich habe eine Zeitlang viel und gerne mit völlig technikfreien Aquarien gespielt, hier auch einiges dazu geschrieben.
Im Gegenzug wurden für den Einsatz von Technik oben ja gleich zwei Argumente genannt. Alfred sagt: "Ich bin ein fauler Pfosten!", für mich ist der Wodka-Filter ideal. Du sagst: "Ich bin ein maßloser Schlund!", ich überlege die Wodka-Technik zur Kompensation meines Überbesatzes.
Beides sei legitim und ist nachvollziehbar. Darüber kann und muss man nicht diskutieren.
Ich dagegen sage: "Ich bin eine verdammte Plattnase!", ich blicke bei der Wasserchemie und ihren vielfältigen Implikationen - inklusive Mikro- und Makronährstoffe für Pflanzen - eh kaum durch. Und ich werde einen Teufel tun, hier einen weiteren Parameter ins System einführen, deren Variablen ich nicht durchschaue. Nitrat war für mich nie eine Problemstellung, warum sollte ich mir mit der Dosierungsfrage eines weiteren Filters hier Meß- und Regelprobleme schaffen?
JEPP, ich war ja vormals auch ein Mess-Regel-Technik-Optimierungs-Fan. Wenn es damals schon die Möglichkeit gegeben hätte, einen Außenfilter ans Laptop anzuschließen, ich hätte es sofort getan! Nur mittlerweile habe ich das Gefühl, die ganze Technik behindert mich eher, lenkt mich von dem ab, was ICH eigentlich von der Aquaristik will: Tiere und ihr Verhalten beobachten - und meinen Puls runterbringen...
grinzt
Stefan

