25.09.2015, 12:15
HiHi,
worauf soll es rauslaufen hier?
Ja, die Dentrifikation ist quasi die zweite "Brennerstufe" des Stickstoffkreislaufs. Und die Nitrifikation und die Dentrifikation sind insofern unvereinbare Prozesse, da die erste nur aerob, die zweite nur in einer anaeroben Umgebung funktioniert. Aber bevor ich da jetzt Panik kriege, folge ich der alten Lehrmeinung, dass es in eingefahrenen - selbst in technikfreien! - Aquarien jeweils Zonen gibt, die stärker aerob oder anaerob laufen. Ich sehe von daher - zumindest in meiner Feld-Wald-Wiesen-Aquaristik! - gar keinen Sinn darin, in einen der beiden Stickstoffkreisläufe einzugreifen.
Punkt und Sprung.
In dem Zusammenhang wird eine wichtige Bemerkung von Alfred nicht hinreichend gewürdigt. Alfred sagt, er habe eine Pflanzenauswahl, die Wurzelzehrer sind, die ihre Nährstoffe durch Düngegaben im Boden aufnehmen, nicht über die Wassersäule.
Und das ist für mich entscheidend. Denn in meinen Becken - Modell Grüne Hölle - sind eben hauptsächlich Pflanzen vorhanden, die ihre Nährstoffe über das Freiwasser aufnehmen. Insofern stehen bei mir die Mikroorganismen der Dentrifikation in der Frage des Nitratabbaus in direkter Nahrungskonkurrenz zu meinen Pflanzen.
Warum soll ich denen mit nem Wodka-Filter zusätzlichen Stress machen? Oder warum sollte ich Stoffe aus einem Becken rausfiltern, die ich hinterher in der Wassersäule zugunsten des Pflanzenwachstums wieder nachdüngen muss? Scheint mir erstmal kontraproduktiv.
Und überhaupt, bevor es ganz in Vergessenheit gerät.
HEYA, ich habe als Aquarianer die Bilanz der Stickstoffkreisläufe doch selbst in der Hand. Über die Besatzmenge und die Art und Menge der Fütterung. Mit diesen Größen kann ich doch jederzeit ein Bilanzgleichgewicht herstellen - oder variieren.
Oder, - meine Referenz an Aquawolf - ich hole eben den Eimer und tausche verdammt nochmal in bestimmtem Rhytmus das Freiwasser aus... JEPP!
Bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es wirklich klar ist, was ich meine, trotzdem
Tschüß,
Stefan
worauf soll es rauslaufen hier?
Ja, die Dentrifikation ist quasi die zweite "Brennerstufe" des Stickstoffkreislaufs. Und die Nitrifikation und die Dentrifikation sind insofern unvereinbare Prozesse, da die erste nur aerob, die zweite nur in einer anaeroben Umgebung funktioniert. Aber bevor ich da jetzt Panik kriege, folge ich der alten Lehrmeinung, dass es in eingefahrenen - selbst in technikfreien! - Aquarien jeweils Zonen gibt, die stärker aerob oder anaerob laufen. Ich sehe von daher - zumindest in meiner Feld-Wald-Wiesen-Aquaristik! - gar keinen Sinn darin, in einen der beiden Stickstoffkreisläufe einzugreifen.
Punkt und Sprung.
In dem Zusammenhang wird eine wichtige Bemerkung von Alfred nicht hinreichend gewürdigt. Alfred sagt, er habe eine Pflanzenauswahl, die Wurzelzehrer sind, die ihre Nährstoffe durch Düngegaben im Boden aufnehmen, nicht über die Wassersäule.
Und das ist für mich entscheidend. Denn in meinen Becken - Modell Grüne Hölle - sind eben hauptsächlich Pflanzen vorhanden, die ihre Nährstoffe über das Freiwasser aufnehmen. Insofern stehen bei mir die Mikroorganismen der Dentrifikation in der Frage des Nitratabbaus in direkter Nahrungskonkurrenz zu meinen Pflanzen.
Warum soll ich denen mit nem Wodka-Filter zusätzlichen Stress machen? Oder warum sollte ich Stoffe aus einem Becken rausfiltern, die ich hinterher in der Wassersäule zugunsten des Pflanzenwachstums wieder nachdüngen muss? Scheint mir erstmal kontraproduktiv.
Und überhaupt, bevor es ganz in Vergessenheit gerät.
HEYA, ich habe als Aquarianer die Bilanz der Stickstoffkreisläufe doch selbst in der Hand. Über die Besatzmenge und die Art und Menge der Fütterung. Mit diesen Größen kann ich doch jederzeit ein Bilanzgleichgewicht herstellen - oder variieren.
Oder, - meine Referenz an Aquawolf - ich hole eben den Eimer und tausche verdammt nochmal in bestimmtem Rhytmus das Freiwasser aus... JEPP!
Bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es wirklich klar ist, was ich meine, trotzdem
Tschüß,
Stefan

