09.09.2015, 12:54
HiHi zusammen
Wäre ja viel zu schreiben dazu. Will mal mit Katis Verweisen anfangen.
Beim ersten Paper, dem der weißrussisch-polnischen Mädels, stehe ich absolut hilflos da. Welche Bedeutung das antioxidante Wirken eines Extraktes hat, kriege zumindest ich nicht klar. Der Zusammenhang zwischen Antioxidantien im Stoffwechsel (des Menschen), Fänger freier Radikaler, und antibiotischen Wirkmechanismen erschließt sich mir nicht. Da müsste jemand Berufener ran, der mir die mögliche Relevanz aufzeigt. (Aber das liegt nicht in der Sache, sondern an mir, meinem Bildungsgrad. Spontan würde ich sagen, das zählt eher zum Themenkreis Vitamine etc... und würde damit eher auf das Argument der generellen Stärkung des Immunsystems hinauslaufen. )
Klar, beim zweiten Paper bin ich dabei. Der Abstract geht für mich in die richtige Richtung. Ein methanol-erzeugter Erlen-Extrakt ist in der Lage, in einer Petri-Schale bestimmte Radien bakterienfrei zu halten. Die Wirkung klappt bei zwei Pilz-Arten und bei einigen Gran-positiven als auch Gran-negativen Bakterien. Da findet sich doch ein Ansatz... Oder die Idee ... einer Ahnung ... eines Ansatzes... Immerhin können Erlenblatt- und Rinden-Extrakte unter Laborbedingungen antibiotisch/antifungizid funktionieren.
Natürlich werden jetzt gleich die Einwände kommen! Wo liegt bei der bioziden Wirkung eines Extraktes bei einem Maximum von 45 mm bei einem bestimmten Bakterium in einer Petri-Schale die aquaristische Relevanz? Wie sieht das bei entsprechender aquaristischer Verdünnung in meinem Meterbecken aus? Erst mal: Nicht zu beantworten.
Für uns Aquarianer könnte interessant sein: Beide Untersuchungen benutzen methonanol/äthanol-Extrakte von Erlen-Blättern und Rinde. Finde ich insofern erstaunlich, da wir in unseren Aquarien doch zumeist die Zapfen einsetzen!
Wäre ja vielleicht eine Anregung, mal mit Blätter-Extrakten zu arbeiten.
Sprung.
Ansonsten leuchtet mir Saschas These ein: Die Artenvielfalt der Bakterien mag bei niedrigeren Ph-Werten abnehmen. Was nicht zwangsläufig bedeutet, dass damit auch die Bakteriendichte sinkt. Es gibt eben nur weniger Diversivität. Was wäre also zu gewinnen?
Mal augenzwinkernd gesagt: Wir Aquarianer haben Glück, dass unsere geliebten Nitrobakter und Nitrosomonas in der Richtung wohl relativ tolerant sind.
Tschö, muss los,
Stefan
Wäre ja viel zu schreiben dazu. Will mal mit Katis Verweisen anfangen.
Beim ersten Paper, dem der weißrussisch-polnischen Mädels, stehe ich absolut hilflos da. Welche Bedeutung das antioxidante Wirken eines Extraktes hat, kriege zumindest ich nicht klar. Der Zusammenhang zwischen Antioxidantien im Stoffwechsel (des Menschen), Fänger freier Radikaler, und antibiotischen Wirkmechanismen erschließt sich mir nicht. Da müsste jemand Berufener ran, der mir die mögliche Relevanz aufzeigt. (Aber das liegt nicht in der Sache, sondern an mir, meinem Bildungsgrad. Spontan würde ich sagen, das zählt eher zum Themenkreis Vitamine etc... und würde damit eher auf das Argument der generellen Stärkung des Immunsystems hinauslaufen. )
Klar, beim zweiten Paper bin ich dabei. Der Abstract geht für mich in die richtige Richtung. Ein methanol-erzeugter Erlen-Extrakt ist in der Lage, in einer Petri-Schale bestimmte Radien bakterienfrei zu halten. Die Wirkung klappt bei zwei Pilz-Arten und bei einigen Gran-positiven als auch Gran-negativen Bakterien. Da findet sich doch ein Ansatz... Oder die Idee ... einer Ahnung ... eines Ansatzes... Immerhin können Erlenblatt- und Rinden-Extrakte unter Laborbedingungen antibiotisch/antifungizid funktionieren.
Natürlich werden jetzt gleich die Einwände kommen! Wo liegt bei der bioziden Wirkung eines Extraktes bei einem Maximum von 45 mm bei einem bestimmten Bakterium in einer Petri-Schale die aquaristische Relevanz? Wie sieht das bei entsprechender aquaristischer Verdünnung in meinem Meterbecken aus? Erst mal: Nicht zu beantworten.
Für uns Aquarianer könnte interessant sein: Beide Untersuchungen benutzen methonanol/äthanol-Extrakte von Erlen-Blättern und Rinde. Finde ich insofern erstaunlich, da wir in unseren Aquarien doch zumeist die Zapfen einsetzen!
Wäre ja vielleicht eine Anregung, mal mit Blätter-Extrakten zu arbeiten.
Sprung.
Ansonsten leuchtet mir Saschas These ein: Die Artenvielfalt der Bakterien mag bei niedrigeren Ph-Werten abnehmen. Was nicht zwangsläufig bedeutet, dass damit auch die Bakteriendichte sinkt. Es gibt eben nur weniger Diversivität. Was wäre also zu gewinnen?
Mal augenzwinkernd gesagt: Wir Aquarianer haben Glück, dass unsere geliebten Nitrobakter und Nitrosomonas in der Richtung wohl relativ tolerant sind.
Tschö, muss los,
Stefan

