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Erlenzäpfchen, Seemandelbaumblätter - Begründung des Mythos?
#4
Hi,

Also erstmal meine Erfahrung:
Saures Wasser enthält weniger Arten an schädlichen Bakterien. Das heisst aber nicht, dass es weniger schädliche Bakterien gibt. Ich vermute mal, dass es zwar weniger Arten an Bakterien gibt, aber deren Anzahl dafür höher ist. Nun vermute ich (und es ist wirklich nur eine Vermutung), dass man damit dem einen oder anderen Bakterium schadet. Natürlich aber auch guten Bakterien.

Gut, nun mal weg von den Vermutungen.
Ich habe immer Erlenzapfen und Eichenlaub im Becken. Auch Torf gibt es in allen meinen Becken und sei es nur als Bodengrund. Das Wasser ist immer schön dunkel gefärbt. Was bezwecke ich damit? Erlenzapfen verdunkeln das Wasser. Ebenso Torf. Aber Torf drückt den PH. Deswegen nutze ich den. Warum Eichenlaub? Dadrunter verstecken sich junge Fische und Kleinstlebewesen sammeln sich da an. Futter für die Jungfische.
Was ich von den antibiotischen Substanzen halte? Dazu folgendes:
Ich habe früher immer Eier meiner Fische in einem extra Behälter ausbrüten lassen und immer ein Erlenzäpfchen mit reingeschmissen. Trotzdem hatte ich Gelege, die komplett verpilzt sind. Ebenso habe ich mal meinen ganzen Bestand an Betta albimarginata verloren und alle Tiere waren komplett von einem Pilz überzogen. Und das trotz jede Menge Erlenzapfen und Eichenlaub.
Es mag durchaus wirken, aber nicht so stark, wie das manche Leute meinen. Es verhindert keinen Pilz. Es mag auch durchaus gegen die eine oder andere Pilzsorte wirken, aber mit Sicherheit gibt es auch Pilzarten, die sich da spezialisiert haben.
Es gibt auch irgendwelche Arbeiten über die einzelnen Wirkstoffe aus Laub oder Erlenzapfen. Die Frage dabei ist allerdings, wie stark sind diese Wirkstoffe enthalten? Sind die Erlenzapfen zu alt, ist da nicht mehr viel drin. Ich kann nur sagen, man sollte von dem ganzen Zeugs keine Wunder erhoffen. Wenn ein Fisch von einem Pilz befallen ist, würde ich persönlich zu einem Medikament greifen. Wenn ein Fisch verletzt ist und noch keinen Pilz hat, so kann man durchaus zu Seemandelbaumblättern, Erlenzapfen oder sowas greifen. Das Immunsystem des Fisches spielt aber eine grosse Rolle und da hilft eben kein Wundermittel, sondern eine vernünftige Haltung.

Gruss
Sascha
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[Kein Betreff] - von Aquafix - 08.09.2015, 12:30
[Kein Betreff] - von Veronika2 - 08.09.2015, 12:40
[Kein Betreff] - von Duras - 08.09.2015, 12:51
[Kein Betreff] - von MariaErna - 08.09.2015, 13:45
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[Kein Betreff] - von Prestutnik12 - 08.09.2015, 14:43
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[Kein Betreff] - von MariaErna - 08.09.2015, 19:08
[Kein Betreff] - von Parat - 08.09.2015, 22:44
[Kein Betreff] - von Prestutnik12 - 09.09.2015, 12:54
[Kein Betreff] - von Parat - 09.09.2015, 17:54
[Kein Betreff] - von Duras - 09.09.2015, 18:09
[Kein Betreff] - von Prestutnik12 - 09.09.2015, 20:08

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