23.10.2011, 13:53
Bezeichnet mich als Selbstmörder, aber ich poste hier auch mal was
Ich bin selber immer noch Anfänger, habe ein Becken, ich habe Freude daran und es läuft =D Aber ich schreibe hier mal als forschende Biologin mit mehrjähriger Berufserfahrung.
Egal, mit was ich gearbeitet habe, Mikroorganismen, Pilze, Zellen, lebende Tiere, was weiß ich, KEINS davon hat die Bücher gelesen, die deren Verhalten beschrieben hat ;) In der Forschung ist es immer so, du hast ne Aussage aus nem Buch, ner Veröffentlichung, du probierst es nach, zack, funzt es nicht. Die Zellen lachen über ne Giftkonzentration, die eigentlich tödlich sein sollte, oder gehen schon in die Knie, wo es nicht mal annähernd letal sein soll. In ganzen Organismen ist das ganze nochmal tausendmal komplexer, Gegenmaßnahmen, die unbekannt sind, Versuchsergebnisse, die komplett unerwartet sind, weil die eigentlich das Gegenteil zeigen, was vorher publiziert wurde, etc. Es gibt eigentlich nur sehr wenige Fixpunkte, die man als gegeben ansehen kann, alles andere ist so individuell, was man selber nur durch Erfahrung herausfinden kann.
Man fragt eine Sache, man kriegt tausend verschiedende Antworten, von ja, setz halt ein, bis nein, wenn du das machst, sterben alle. Sowas hilft einem Anfänger genauso wenig weiter, Panikmache und man weiß dann erst recht nicht, was man tun soll. Wenn man ganz neu ist, kann man aber noch nicht unterscheiden, welche Poster erfahren sind und welche nur ihr Halbwissen zum Besten geben. Also hört man lieber auf die Panikmacher, man will ja nicht die Fische auf dem Gewissen haben. Erst später lernt man selber dazu, try and error am eigenen Aquarium, was klappt und was nicht. Und wer dann seine gewonnenen Erkenntnisse von paar Fischsorten aber als allgemeines Grundwissen weiterverkauft, hat etwas nicht verstanden.
Just my 2 cents =)
Ich bin selber immer noch Anfänger, habe ein Becken, ich habe Freude daran und es läuft =D Aber ich schreibe hier mal als forschende Biologin mit mehrjähriger Berufserfahrung.Egal, mit was ich gearbeitet habe, Mikroorganismen, Pilze, Zellen, lebende Tiere, was weiß ich, KEINS davon hat die Bücher gelesen, die deren Verhalten beschrieben hat ;) In der Forschung ist es immer so, du hast ne Aussage aus nem Buch, ner Veröffentlichung, du probierst es nach, zack, funzt es nicht. Die Zellen lachen über ne Giftkonzentration, die eigentlich tödlich sein sollte, oder gehen schon in die Knie, wo es nicht mal annähernd letal sein soll. In ganzen Organismen ist das ganze nochmal tausendmal komplexer, Gegenmaßnahmen, die unbekannt sind, Versuchsergebnisse, die komplett unerwartet sind, weil die eigentlich das Gegenteil zeigen, was vorher publiziert wurde, etc. Es gibt eigentlich nur sehr wenige Fixpunkte, die man als gegeben ansehen kann, alles andere ist so individuell, was man selber nur durch Erfahrung herausfinden kann.
Man fragt eine Sache, man kriegt tausend verschiedende Antworten, von ja, setz halt ein, bis nein, wenn du das machst, sterben alle. Sowas hilft einem Anfänger genauso wenig weiter, Panikmache und man weiß dann erst recht nicht, was man tun soll. Wenn man ganz neu ist, kann man aber noch nicht unterscheiden, welche Poster erfahren sind und welche nur ihr Halbwissen zum Besten geben. Also hört man lieber auf die Panikmacher, man will ja nicht die Fische auf dem Gewissen haben. Erst später lernt man selber dazu, try and error am eigenen Aquarium, was klappt und was nicht. Und wer dann seine gewonnenen Erkenntnisse von paar Fischsorten aber als allgemeines Grundwissen weiterverkauft, hat etwas nicht verstanden.
Just my 2 cents =)
