23.10.2011, 10:32
PeterH schrieb:Wohl gemerkt, beide Aquarianer, der „Einbeckler“ wie der Fischkellermeister, beide stehen für mich gleichberechtigt nebeneinander, es sind zwei Arten das Hobby Aquaristik zu betreiben.
wobei ich mich immer Frage, ob der Betrieb eines Aquariums ein Hobby sein kann. Wenn, dann könnte ich mir ja auch eine Briefmarke weglegen und mich als Briefmarkensammler fühlen. Wäre evtl. auch nicht wirklich angemessen.
Ist auch egal. Es geht ja gar nicht darum zu befinden wie intensiv jemand die Aquaristik betreiben sollte. Das muss jeder für sich selbst wissen und ist nicht ansatzweise Gegenstand der Diskussion. Es geht nur darum, dass wenn man sich entschieden hat wenig zu machen, man auch das Kreuz haben muss die Konsequenz zu tragen, dass man auch nur in dem Maße wenig aquaristischen Background haben wird. Das Delta lässt sich nicht durch Lesen kompensieren, wie es mancher hier darstellen möchte.
Zitat:Wer nur liest, weil er wenig Aquarien hat, wenig ausprobiert, dem wird die Praxis fehlen, der wird sein (theoretisches) Wissen nicht auf Alltagstauglichkeit überprüfen, der kann nicht überprüfen welche Relevanz diese Theorie für die Praxis hat, der schleppt dann oft theoretischen Ballast mit sich herum.
absolut richtig. Und die Leute merken das oft nicht. Wenn ihnen das in Diskussionen wie diesen bewusst gemacht wird, reagieren einige natürlich sauer weil sie so stolz auf ihr "Wissen" sind und etwas zu lesen kann ja per se nie schlecht sein.
Zitat:Wer viel macht, der wird diesen unwichtigen Ballast abwerfen, und beschränkt sich auf das Wesentliche.
Bingo, voll ins Schwarze.
Zitat:In den Foren beraten sehr oft auch die Leute, die das Wichtige nicht vom Ballast trennen können, weil ihnen der praktische Bezug fehlt.
ja, genau. Auch zum Rest Deiner Ausführung 100%e Zustimmung.
