21.01.2011, 10:22
Hallo Jutta,
In vielem was Du genannt hast haben tatsächlich die alternativen Behandlungsmethoden "scheinbar" die Nase vorn.
Beispiel Warzen. Die Dinger bekommt man in vielen Fällen durch Besprechen weg, oder durch Kräuter, Aromen mögen auch helfen, aber, und da liegt die Krux, es hilft auch häufig überhaupt nichts zu tun und die verschwinden von alleine.
Die Frage ist eben was denn da überhaupt hilft.
Gerade letzte Woche habe ich eine Untersuchung zum Thema Akupunktur gelesen. Das Fazit war, Akupunktur hilft in vielen Fällen. Das lustige war, es ist völlig egal wohin man mit den Nadeln sticht. Hauptsache man prickt damit ein wenig im Probanden herum.
Vielleicht brauchen die Menschen manchmal nur jemanden der zuhört und Anteil nimmt, um über die Körpereigene Abwehr Krankheiten zu bekämpfen?
Das leistet die Schulmedizin sicher viel zu wenig...
Nein, wie gesagt habe ich eine "Kräuterhexe" (nicht abwertend gemeint) in näherer Umgebung. Das ist sicher eine andere Disziplin als Aromen, aber auch dort habe ich von den vielen Versprechen nur wenig eingelöst gesehen. Auch dort wurde mit einer Verhemenz eingetreten, die einen schon sprachlos machen konnte.
Antibiotika sind eindeutig definierte Moleküle, bei denen Gruppen ausgetauscht werden um die Bakterien bei Resistenzen zu überlisten. Aber es handelt sich immer um ein einzelnes Molekül.
Aber gerade hier sehe ich den Widerspruch. Bei Naturheilmitteln sagst Du, dass die genaue Zusammensetzung egal, sogar hilfreich im Kampf gegen Bakterien ist. Bei Antibiotika aber haben kleinste Abweichungen erstaunliche Auswirkungen. Wie kann das sein?
Gruß
Thomas
Ferrika schrieb:Und genau da liegt Dein Irrtum. Ein paar kleine Beispiele: ...
In vielem was Du genannt hast haben tatsächlich die alternativen Behandlungsmethoden "scheinbar" die Nase vorn.
Beispiel Warzen. Die Dinger bekommt man in vielen Fällen durch Besprechen weg, oder durch Kräuter, Aromen mögen auch helfen, aber, und da liegt die Krux, es hilft auch häufig überhaupt nichts zu tun und die verschwinden von alleine.
Die Frage ist eben was denn da überhaupt hilft.
Gerade letzte Woche habe ich eine Untersuchung zum Thema Akupunktur gelesen. Das Fazit war, Akupunktur hilft in vielen Fällen. Das lustige war, es ist völlig egal wohin man mit den Nadeln sticht. Hauptsache man prickt damit ein wenig im Probanden herum.
Vielleicht brauchen die Menschen manchmal nur jemanden der zuhört und Anteil nimmt, um über die Körpereigene Abwehr Krankheiten zu bekämpfen?
Das leistet die Schulmedizin sicher viel zu wenig...
Zitat:Was unter Umständen daran liegt, daß Du von der Theorie und ich von der Praxis spreche.
Nein, wie gesagt habe ich eine "Kräuterhexe" (nicht abwertend gemeint) in näherer Umgebung. Das ist sicher eine andere Disziplin als Aromen, aber auch dort habe ich von den vielen Versprechen nur wenig eingelöst gesehen. Auch dort wurde mit einer Verhemenz eingetreten, die einen schon sprachlos machen konnte.Zitat:Das mag in bestimmten Bereichen vielleicht zutreffen, aber nur vielleicht. Meine Schwester arbeitete jahrelang in der Entwicklung von Antibiotika und glaub mir, ganz so einfach ist es eben nicht. Winzige Abweichugen in den Komponenten können erstaunliche Abweichungen in den Wirkungen erzielen.
Antibiotika sind eindeutig definierte Moleküle, bei denen Gruppen ausgetauscht werden um die Bakterien bei Resistenzen zu überlisten. Aber es handelt sich immer um ein einzelnes Molekül.
Aber gerade hier sehe ich den Widerspruch. Bei Naturheilmitteln sagst Du, dass die genaue Zusammensetzung egal, sogar hilfreich im Kampf gegen Bakterien ist. Bei Antibiotika aber haben kleinste Abweichungen erstaunliche Auswirkungen. Wie kann das sein?
Gruß
Thomas

