21.01.2011, 06:54
Tito schrieb:Außerdem ist für ein Bakterium ein wie auch immer geartetes Aroma nun wirklich keine Herausforderung. Die sind schon mit ganz anderen Dingen fertig geworden.Und genau da liegt Dein Irrtum. Ein paar kleine Beispiele:
Abzesse haben wirklich die blöde Angewohnheit, sehr hatnäckig gegen die im Handel angebotenen Mittel (ausser Antibiotika gespritzt) zu bestehen. Mit bestimmten ätherischen Ölen verschwinden sie innerhalb einer Woche.
Gerade in Bezug auf Viren gibt es ein paar ausserordentlich potente Mittel, während die Pharmaindustrie sich da sehr schwer tut. Beispiele: Warzen, Herpes zoster, Herpes simplex u.s.w. Gegen Herpes zoster gibt es erst seit ein paar Jahren überhaupt ein wirksames Medikament, welches aber (hab ich an mir selbst getestet) nur halb so schnell anschlägt wie die dagegen wirksamen ätherischen Öle. Ausserdem verschwinden bei der Anwendung der Öle die Schmerzen innerhalb 3 Tagen, was bei den pharmazeutischen Mitteln nicht der Fall ist.
Tito schrieb:Mit dem Lesen hast Du es aber auch nicht so wirklich, oder? Ich schrieb bereits, dass ich um deren Wirkung weiss. Wobei ich die Wirkung sicher weit weniger potent einstufe als Du.Was unter Umständen daran liegt, daß Du von der Theorie und ich von der Praxis spreche.
Tito schrieb:Und nein, kleinlaut wirst Du mich diesbezüglich nicht erleben. Ich habe drei Jahrzehnte dauerhaften Zwist gegen Kräuterkundler hinter mir ("das tollste, wirksamste, verträglichste,...") . Eigentlich bin ich noch mittendrin, aber mittlerweile sind die beiden in die Jahre gekommen und schlucken für das eine oder andere Gebrechen doch wieder brav Ihre Medikamente. Handelt sich dann also eher um Rückzugsgefechte...Wie ich bereits mehrfach betonte, gibt es nicht gegen alles ätherische Öle. Natürlich muss man manchmal Medikamente schlucken.
Tito schrieb:Das liest sich hier:Was immer noch nicht bedeutet, daß ich genau weiß, welche einzelne Zusammensetzung in welchem Ausmaß sich darin befindet. Es genügt vollständig, die Komponenten im Groben zu kennen und deren Wirkungsweise, um den entsprechenden Einsatz abzuschätzen.
Zitat:Ansonsten brauchst Du keine Erlenzapfen nehmen, sondern kannst auch Lindenblätter ins AQ schmeissen und hoffen, daß die auch helfen. Ich für mein Teil schmeiss lieber das rein, von dem ich WEIß, was drin ist und wogegen es hilft.aber deutlich anders!
Auch bei den Aromen gilt: nicht bei jedem hilft das Gleiche. Aus dem Grund arbeitet man immer mit Kombinationen. Manchmal muss man dennoch die Zusammensetzung ändern. Aber ich habe in 15 Jahren noch nicht einmal erlebt, daß die Öle beim entsprechenden Einsatz vollständig versagt hätten.
Tito schrieb:Erstaunlicherweise lassen sich Naturheilmittel aber häufig auf eine Verbindung, welche die Wirkung letztlich trägt, reduzieren. Schau Dir z.B. Opium oder von mir aus auch Penicillium notatum an.Das mag in bestimmten Bereichen vielleicht zutreffen, aber nur vielleicht. Meine Schwester arbeitete jahrelang in der Entwicklung von Antibiotika und glaub mir, ganz so einfach ist es eben nicht. Winzige Abweichugen in den Komponenten können erstaunliche Abweichungen in den Wirkungen erzielen.
