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Dschungelpfütze
#51
Pfützen-Backup

So richtig konsequent im Bezug auf aufgestellte Becken war ich ja noch nie. Entsprechend ist das alte Nano-Becken, was ja bereits seit 4 Monaten auf dem Dachboden stehen sollte, noch immer in Betrieb.
Sitzen schätzungsweise noch 5 Red Fire drinnen und ist so ein wenig die Aufzuchtstation für Buccephalandren. Nun habe ich kürzlich mal die Scheiben halbwegs von Algen befreit und siehe da, sieht jetzt hübscher aus, als zu der Zeit in der ich mir noch Mühe gegeben habe. Nun ist letzte Woche die Entscheidung gefallen:

- bleibt in Betrieb
- wird das Auffangbecken für die überzähligen Blue Dream Garnelen aus dem Dschungel

Nun will ich den verwöhnten Burschen aus der dusteren Brühe nicht den Schock in die Glieder fahren lassen und stelle das Becken auch in Richtung Schwarzwasser ein. Einen riesigen (für die Verhältnisse) Klumpen Holz habe ich besorgt und ansonsten müssen Erlenzapfen und Laub die Huminsäuren nach oben fahren.
Schon merwürdig, jetzt freue ich mich ein wenig darauf, das Becken wieder neu zu gestalten. Aquarianer halt... schiel

Beste Grüße
Thomas

P.S. In der Pfütze ist eine Garnele unterwegs, die fast Weiß scheint. Leider so flink, dass ich noch kein Foto machen konnte. Da war der Stamm wohl auch nicht sonderlich reinerbig. lach
Ich habe sie vorerst "Geister Bob" getauft. Bin mal gespannt ob noch mehrere in der Färbung auftauchen.


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#52
Immer für eine Überaschung gut, so ein Paludarium.

Da steht man vor der Scheibe und was schleimt da auf einer Pflanze - eine Schnecke?! Also so eine die über Wasser unterwegs ist?
Wo zum Geier kommt nach 6 Monaten denn so ein Winzling her? Da ist seit Start nichts neues hineingekommen, mal abgesehen von getrocknetem Laub

Die misst so ca 2mm im Durchmesser, ist ziemlich Lila und eigentlich recht hübsch.

Sachen gibts!


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#53
Was macht die Pfütze? Der geht's gut und den Insassen ebenso (Bild 1). Zumindest machen sie den Eindruck?!

Aber ich wollte eigentlich nicht nur Thread-pushing spielen, sondern habe auch wen vorzustellen, nämlich den Grund warum ich überhaupt die Pfütze aufgestellt habe. Auf Bild Nr. 2 das erste Foto eines ziemlich kamerascheuen Gesellen, als Stellvertreter für die 3 anderen die ebenfalls im Becken sitzen, aber so gar nicht zu finden sind.

Der Name der hübschen Truppe lautet "Geosesarma penangense", "Borneo Red" oder auch "Glühscherenkrabbe". Geosesarma, bzw Vampirkrabben sind recht gesellige Burschen, welche Artgenossen zum Wohlfühlen brauchen. Allerdings tatsächlich nur Artgenossen. Selbst Geosesarma anderer Art werden wohl recht ruppig behandelt.


Es sind reine Carnivoren (weshalb heute auch tropische Asseln mit eingezogen sind), was den großen Vorteil mit sich bringt, dass das Becken ordentlich bepflanzt werden kann. Die Endgröße ist für diese Art mit 1 - 4cm angegeben und sie gelten als hervorragende Kletterer, welche in Ihrem Habitat auch gerne mal auf Bäumen anzutreffen sind.
Meine Insassen würde ich auf vielleicht 1cm schätzen.

Ins Wasser zieht es sie wohl eher selten, wohl hauptsächlich zur Häutung, aber ich werde berichten. Viele der Angaben der Versender sind anscheinend mit Vorsicht zu genießen, einfach aus der Tatsache, dass sie bislang nicht so furchtbar oft gehalten werden.

Nun zur Frage, fressen die nicht auch Garnelen? Laut Berichten ja, wenn sie sie erwischen, was sie aber typischerweise nicht tun. Viel zu schnell für die pummligen Gesellen. Das sind auch keine aktiven Jäger sondern sitzen eher rum, bis Ihnen das Fressen ins Maul läuft.
Warum eine Borneo Red auf dem Foto blau erscheint? Keine Ahnung! ich hatte sie auch roter erwartet, aber vielleicht sind sie noch nicht ganz reif? lach

Züchten soll, laut Berichten, möglich sein, wobei die Jungkrabben wohl meistens als Snack herhalten müssen. Sowohl für die adulten Bewohner, als auch für größere Geschwister. Davon ab habe ich keine Ahnung wie die M/W-Verteilung aussieht. Die Lebenserwartung wird mit 3 - 4 Jahren angegeben.

Eines kann ich zumindest jetzt schon sagen, sie sind eine echte Herausforderung für Fotografen!

Liebe Grüße
Thomas


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#54
Hi beisammen,

hier passieren merkwürdige Dinge.
Die Land / Wasserbereiche in der Pfütze gehen ja logischerweise sanft ineinander über. Da ich dort kein Bodengrund genommen habe, kann man im Prinzip auf die Filtermatte schauen, die den Unterbau darstellt.
Logischerweise versuche ich dort mit Moosen und ähnlichem, einen Bodendecker zu züchten, weils ansonsten Sch... aussieht. Im vorderen Bereich gibt einen Bereich mit Riccardia, was auch schon sehr hübsch angewachsen ist. Oberhalb sogar ein wenig emers.

Im Laufe der Woche fällt der Wasserspiegel so ca. um 1 - 2cm, den ich beim Wasserwechsel wieder auffülle. Wo denn die Merkwürdigkeit ist? Die Neocaridina spielen anschließend immer völlig verrückt. Alle sind an der ehemaligen Wasserkante unterwegs, was sogar so weit geht, dass da manche auf dem Trockenen flanieren?!



Zufall ist's nicht, es ist jedesmal so. Irgendetwas scheint an den (zwischenzeitig) trocken gelegenen Bereichen mächtig zu locken. Betrifft auch eine Wurzel, die teilweise aus dem Wasser schaut.

Hat da jemand eine Erklärung für?

Beste Grüße
Thomas

P.S. Leider war kein hübsches Bild zu holen. zickig
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#55
Dieses mal keine ganz angenehmen Neuigkeiten.
Von den 4 Vampiren, kontte ich einen bereits nach zwei Tagen abschreiben. Er lag in mitten des Landteils, zumindest der meißte Teil von Ihm. Eine Schere lag ein paar Zentimeter daneben.
Ich bekomme den Eindruck, die Burschen sind nicht ganz so gesellig, wie sie immer dargestellt werden.
Den übrigen dreien geht es gut, so viel konnte ich anhand der Bilder der nächtlichen Überwachungskamera feststellen. Weil, tagsüber ist bislang Null von den Tierchen zu sehen.

Einen Ausfall gab es auch bei den Moskitobärblingen. Dort war die Schwanzflosse sauber abgetrennt und ich habe da so einen Verdacht. Ich bin mir ehrlicherweise nicht mehr sicher, ob die Geosesarma ein so guter Kauf waren...

Die Moskitos sitzen jetzt also wieder im Nano-Becken. Die Blue-Dream können ja mit schierer Masse dagegen halten.

Apropos Blue-Dream - ich hatte ja von Landgängen berichtet. Mittlerweile klettern die sogar den Bachlauf aufwärts. Da ist eigentlich ordentlich Strömung drin, aber das hält sie nicht davon ab auch dort abzugrasen.

Beste Grüße
Thomas

P.S. Kleines Suchbild auf der Zwei


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#56
Lange kein Update mehr gegeben. Ist aber auch nichts wirklich aufregendes passiert.
Wobei, ich glaubte die letzten Tage, dass sämtliche Krabben das Zeitliche gesegnet hätten. Auf meiner Überwachungskamera war in den letzten drei Nächten nichts mehr von den Burschen zu sehen. Heute komme ich ins Arbeitszimmer, und wer sitzt da bei voller Beleuchtung und schmaust?
Das Foto musste ich mit einem Supertele aus drei Metern Entfernung machen. Mittlerweile weiß ich, wie albern schnell diese Langweiler sein können. Für ein zweites Foto bin ich dann näher herangegangen und der Krabbler hinterließ nur noch eine Staubwolke, als er wieder unter den Stein gerannt ist.
Das ist erst das zweite mal überhaupt, dass ich eine Glühschere am Tage gesehen habe.

Beste Grüße
Thomas


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#57
Hi Thomas

Wo eine ist, gibt es vielleicht doch noch eine zweite?

Glück auf!
Stefan
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#58
Gibt es, Stefan.
Die beiden vergnügten sich scheinbar heute Morgen, so gegen halb Sieben schon einmal im ... zumindest Dämmerlicht.
Wobei Nr. 2 plötzlich auf der Nephentes erschienen ist. Tatsächlich muss die dort hochgesprungen sein, so wie die Kelche gebaumelt haben. Sind zwar nur 3cm, hätte ich aber den pummeligen Gesellen ehrlicherweise nicht zugetraut.
Ich habe die Kamera bislang immer nur auf den Boden ausgerichtet. Möglicherweise krabbeln die ja die halbe Nacht in den oberen Etagen herum?!

Ich versuche mal ein Gif anzuhängen.


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#59
Hi beisammen!

Was die Pfütze macht? Schimmelt vor sich hin.
Nun gut, sooo schlimm ist es nicht, aber die dauerhafte Nässe macht sich doch an ein paar Stellen bemerkbar.
Also noch einmal losgelaufen und Springschwänze besorgt. Und beim Springschwanz-Abschütteln ...

Aber von vorne. Die zwei verbliebenen Vampirkrabben fühlen sich scheinbar wohl und können mittlerweile sogar, das ein - ums andere mal, beim lauschigen Zusammensein beobachtet werden. Natürlich nur, wenn man eine nachtsichtfähige Kamera sein eigen nennt, denn tagsüber lassen die sich scheuen Gesellen weiterhin nicht sehen.
Eine hat sich einen Bau am Südende des Becken gegraben, bei der anderen weiß ich bis heute nicht, wo die sich tagsüber zum Schlafen legt.

Die nächtlichen Aufnahmen zeigen recht unterschiedliche Zangen-Formen, daher war ich davon ausgegangen, dass da noch ein Pärchen drin sitzt.

Meine Frau steht also neben mir, als ich die Springschwänze im Becken verteile und meinte dann: "Igitt, was ist denn das?". Da krabbt glatt ein Kräbchen über die Wurzel. Schätzungsweise ca 3 - 4mm groß und macht sich selbstverständlich aus dem Staub, bevor ich die Kamera draußen hatte.

Ich habe also die nächtlichen Aufnahmen sehr genau unter die Lupe genommen und tatsächlich ist Nachwuchs im Becken unterwegs. Kaum zu erkennen und immer auf der Hut, ist ja durchaus ein Snack für die Großen. Ich habe eines der Exemplare mal eingekringelt.

Beste Grüße


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#60
Hi!

Endlich mal so einen kleinen Krabbler bei Beleuchtung erwischt. Ca. 5mm würde ich Ihn schätzen. Wie viele davon im Becken umherwandern?
Keine Ahnung!
Ich habe bislang, auf einer nächtlichen Aufnahme, 4 Stück auf einmal gesehen.

Beste Grüße
Thomas


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