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Aquarienfische im Gartenteich
#1
Hallo,

so, wo es nun langsam draussen immer Wärmer wird, kam bei mir die Frage auf, wer wohl alles Aquarienfische in seinem Gartenteich hält und welche Arten den Sommer "draussen" verbringen?
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#2
Hi Jens-Olaf,

was war alles schon im Sommer draussen? Schwertträger, Black Mollys, Selgekärpfling, Guppys, Makropoden, Glühlichtsalmler, Antennenwelse, Apfelschnecken sind so die ersten Anfänge gewesen.

LG blue
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#3
Hallo Jens - Olaf,

bei mir sind die Fische die ich im Gartenteich habe das ganze Jahr über im Teich, und die im Aq bleiben im Aq da ich ehrlich gesgat zu faul bin zum umsetzen lach
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#4
Hi du,

auch Kardinälchen kann man sehr gut im freien halten lach und irgendwo hab ich mal gelesen, dass auch Garnelen bereits sehr "ertragreich" im Gartenteich nachgezogen wurden. Weis allerdings nicht mehr genau welche Art... Vielleicht finde ich den Link nochmal schiel

servus
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#5
Huhu,


Also ich hatte bis jetz nur Guppys in meinem 90 Liter Teich. Dort haben sie sich wohl ziemlich wohl gefühlt, gefüttert hatte ich in der Zeit nie lach
Nur als es wieder kälter wurden, hab ich sie rausgefischt, und zwei Fische die dort im Teich geboren wurden, hatte ich übersehen, und als es schon teilweise Nachts unter 12 Grad ging, habe ich so doch noch gesehen- sind jetz in meinem großen AQ, und sind die kräftigsten Weiber lach
Also aber versuchen würde ich das jetz nicht.
Wie groß ist der Teich den?
Du musst dir aber klar sein, was für eine Arbeit es ist, wieder alle Tiere einzufangen, aber sonst sehe ich nichts was dagegen spricht.
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#6
Hallo allerseits,
zählt auch ein "Miniteich" in Form eines Mörtelkübels (65l) auf´m Balkon? schäm
Hatte ich die letzten 3 Jahre.
In den ersten 2 Jahren schwammen Guppys drin rum, die richtig tolle Farben hatten.
Da ich aber keine Lebendgebärenden mehr habe, sind letzes Jahr im Frühjahr/Sommer 12 Red Fire Garnelen eingezogen.
Ging prima, die hatten eine tolle, kräftige Farbe.

Morgen wird das Dingen übrigens auch wieder aufgestellt.
Weiß nur noch nicht genau, was ich einsetze, wenns dann soweit ist.

Grüße
Ulrike
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#7
Tach auch!

Hier gab es ja schon viel zu lesen über Teiche, Pfützen und Kübel
zur Haltung von Zierfischen über den Sommer im Garten.
Das hat mich so richtig auf den Geschmack gebracht.
Deshalb habe ich mir vorgenommen, das in diesem Jahr auch mal zu versuchen. Da ich Macropoden toll finde, versuche ich es wohl mit denen.
Da ich aber nicht weiß, ob die Anrheinerkatzen das Projekt nicht etwas zu gut finden, werde ich den Kübel noch nicht fest einbauen, sondern erst mal einfach aufstellen und sehen, was passiert.
Habt ihr Erfahrungen mit Fischraub durch Katzen?
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#8
@all

In der Aquaristik aktuell 7-8/2000 beschreibt Werner Dada Haltung , Pflege und Zucht
von vier Gymnogeophagus-Arten im Gartenteich, also die Erdfresser -Arten
Gymnogeophagus meridionalis, Gymnogeophagus setequedas,
Gymnogeophagus balzanii und Gymnogeophagus gymnogenys.. (Googeln).

Ich gebe hier mal einen kurzen kommentierten Überblick für alle Interessierten...

Wichtig ist offensichtlich ein gut eingerichteter Gartenteich mit bereits fest verwurzelten Pflanzen
und der für ein Südsamjustizia-Cichliden-Becken typischen Gestaltung aus Steinen und Wurzeln.
Ein dem Teich angepasster Teichfilter sollte möglichst den Rücklauf über einen kleinen Bachlauf
realisieren wegen besserer Sauerstoffanreicherung.
Die o.g. Arten sind allesamt Tiere vorwiegend aus dem gemäßigtem Klima Argentiniens und Uruguays,
was bedeutet, daß sie zum Wohlbefinden über das Jahr hinweg eine Zeit bis zu sechs Wochen
durchaus unter 10°C gehalten werden sollten, um Gesundheit und Lebensdauer entsprechend
den natürlichen Gegebenheiten zu erhalten zu können.
Im Aquarium ist man meist nicht in der Lage , diese Bedingungen nachzuvollziehen....
Ein Flachwasserbereich sollte unerläßlich sein, da man seine Pfleglinge und später auch die Nachzuchten
sicher gern bei Futtersuche und Balz beobachten möchte...
Damit ist auch die Futterfrage angerissen, die sich im Gartenteich zum großen Teil auf natürlicher Basis vollzieht.
Der Sommer (von Mai bis Ende Oktober, teils bis in den November je nach Landstrich)
ist im Prinzip der Gesundbrunnen für die Tiere, aus dem sie dann, im Winter zu Haus untergebracht,
aus dem Vollen schöpfen und weiterhin balzen und sich fortpflanzen.
Da sie durch diese Kur weitaus stabiler, ansehenswerter und auch größer sind als
herkömmlich in der Wohnung gehaltene Tiere, sollte sich, wer die Möglichkeit hat, auch mal damit beschäftigen,
diese mit brillanten Farben ausgestatteten Tiere zu pflegen.
Zumal es noch zwei Sachen gibt, die besonders günstig zu sein scheinen:
-Die von vielen gefürchtete Lochkrankheit ist bei Dada nur vereinzelt im 1. Jahr der Haltung aufgetreten,
im 2. Jahr war nichts mehr festzustellen.
-Und: wer nicht unbedingt Kois oder Goldfische haben möchte, also gerne auf einen metertief und mehr
gebuddelten Teich verzichten würde, ist hier richtig, denn im Winter ist der Teich leer und kann durchfrieren...
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#9
Hallo,

muss man bei Garnelen nicht befürchten, dass Junggarnelen irgendwie (zb. Beispiel versteckt in Entengrütze, die an einem Vogel hängenbleibt) in einheimische Gewässer geraten und sich dort ausbreiten könnten?

Guppys hatte ich auch schon in meinem kleinen Gartenteich.
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#10
Hallo

Ich werde auf jeden Fall wieder meine Garnelen und Guppys in Mörtelwannen/ Regentonnen übersommern.

Gegen Katzen und Wasservögel einfach ein Netz (für Obstbäume ) locker darüber spannen. Katzen verlieren dann schnell die Lust und Vögel meiden das sowiso.
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