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Hydras - muss ich reagieren? - Beluga - 30.06.2011 Hallo, nachdem ich mir einige neue Pflanzen per Onlineversand zugelegt habe, entdeckte ich nun nach knapp 2 Wochen einige neue "Mitbewohner" in meinem 54L Gesellschaftsbecken. Ich konnte sie als Hydra identifizieren. Es sind (noch) nicht wirklich viele die ich entdeckt habe und ich mache mir auch (noch) keine echten Sorgen. Es sitzen halt einzelne Exemplare dieser Aliens auf ein paar Blättern. Naja, je mehr ich suche, desto mehr entdecke ich natürlich... Zu meinem AQ: Wasserwerte (Stäbchentest): NO2 0 / NO3 25 / PH 6,8-7 / dGH >7 / KH 6 54L, HMF, 15W T8 (Beleuchtung 8-13 Uhr und 16-23 Uhr), Bio-CO2 (Paffrathschale) Bewohner: 5 Otocinclus macrospilus 5 Corydoras panda 5 Hyphessobrycon rosaceus 2 anentome helena diverse Blasenschnecken Gefüttert wird im Wechsel mit Flocken, gefrorenen weißen MüLas, Welschips, Welstabletten sowie ab und zu frischem Gemüse (rote Paprika) Mich würde jetzt interessieren ob ich nun zum Wohle meiner Fische wegen der Hydras reagieren muss. Falls ja, was wäre denn emfehlenswert? Ich möchte aber - falls möglich - bitte keine Chemie einsetzen! Falls die Tierchen nicht überhand nehmen und den Fischen und Pflanzen ganz sicher nicht schaden, dürften sie meinetwegen auch bleiben. Sind ja auf ihre Art ja auch irgendwie interessant. Habe außerdem gelesen, dass die manchmal auch wieder von alleine verschwinden. Wie sind denn eure Erfahrungen? Muss ich panisch werden? Oder soll ich abwarten und weiter Tee trinken (bin sowieso gerade erkältet ) ?Danke! - Rupert - 30.06.2011 Hallo Michael, ich habe hier mal was zu Hydren geschrieben - klick mich. Noch etwas anderes zur Bekämpfung. Die Spitzschlammschnecke wird gerne als sog. Funktionstier zur Bekämpfung von Süßwasserpolypen eingesetzt. Gruß Micha - Beluga - 30.06.2011 Hallo Micha, danke für Deine Antwort und den interessanten Artikel den Du geschrieben hast. Hartnäckige Tierchen, die sich da bei mir einquartiert haben Wären die Hydras mit ihren Nesselzellen denn für meine Fische gefährlich? Fischnachwuchs habe ich nicht und lege es als Anfänger auch noch nicht darauf an. Naja, und eine bis zu 7 cm große, pflanzenfressende Spitzschlammschnecke wollte ich eigentlich nicht im Becken haben. Zumal meine A. helenas die womöglich auch noch attackieren und verletzen würden. Alle Fische rausfangen und die Temperatur auf 40C erhöhen wäre eine Notlösung, wenn ich reagieren muss. Wie lang muss die Temperatur denn so hoch sein? Überleben das meine Pflanzen? Würde meinen Fischen den Stress des Umquartierens aber gerne ersparen. - Rupert - 30.06.2011 Hallo Michael, ich hatte die Hydren in einem Garnelenbecken und konnte dort keine negativen Folgen beobachten. Ich würde in naher Zukunft etwas weniger Füttern und schauen wie sich die Hydren entwickeln. Bei mir waren sie dann bald wieder verschwunden. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß sie ausgewachsenen Fischen schaden. Vielleicht hat ja jemand anderes noch etwas dazu zu schreiben. Gruß Micha - Kalanella - 01.07.2011 Hallo Michael, wenn die Hydras Überhand nehmen, solltest du vielleicht schon etwas dagegen unternehmen. Dazu kann ich zwar keine eigenen Beobachtungen beitragen, aber ein erfahrener Aquarianer warnte mich, dass auch erwachsene Fische auf Dauer Schaden nehmen können. Meiner Erfahrung nach gehen sie deutlich zurück, wenn ich das Füttern von Lebendfutter (in deinem Fall wohl Frostfutter) unterlasse und mich auf Trockenfutter (Flocken, Granulat und nur in Maßen, wie Micha schon schrieb) bzw. pflanzliches Futter (das können sie wohl nicht verwerten) beschränke. Allerdings konnte ich beobachten, dass sie Cyklop-eeze (auch trocken) fressen. - Beluga - 02.07.2011 Hallo Kalanella, ich werde die Lage weiter beobachten. Wie gesagt, sind es momentan noch nicht so viele, dass ich sie als Plage bezeichnen würde. Ich werde in Zukunft weniger füttern und mal sehen wie sich die ungebetenen Gäste benehmen. Solange ich oder meine Fische sie als nicht störend empfinden, werde ich sie erst mal tolerieren. |