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- Wolfxx - 11.03.2015 Michi_1989 schrieb:Gibts nen guten Grund, warum Kupfer schlecht ist, sofern man keine Wirbellosen pflegt? Ja, den gibt es. Wo glaubst du denn wo sich das Kupfer hin absetzt? . . . im Bodengrund! Welche Fische leben dort? Welse! Und die können (was schon sehr oft passiert ist) schleichend bzw. auch schnell vergiftet werden! Auch empfiehlst du Esha2000 im Quarantänebecken anzuwenden . . . auweia. Deshalb, wenn die Diagnose steht, ist ein Mittel mit Malachitgrün vorzuziehen, dieses ist weitaus besser verträglicher als dieses kupferhaltige Esha2000. Edit: Was ist eine Mischinfektion? - Isus - 11.03.2015 Mein Mädel hatte wie nen Algenrasen (schwer zu beschreiben) an der Seite. War doppelt so dick. Sah aus wie ein weißes Moos... Man sah auch so einzelne Fäden Darunter war es blutig rot
- Michi_1989 - 11.03.2015 Aqua-Wolf schrieb:Ja, den gibt es. Ja, das mit den Welsen habe ich nachträglich noch geschrieben. Das war mir tatsächlich entfallen. Ich habe mich mit Medikamenten zum Glück schon lange nicht mehr auseinandersetzen müssen. Naja, bei einem Medikament will man ja die Krankheitserreger möglichst schnell beseitigen. Also muss man einen Mittelweg zwischen super fischverträglich und Krankheitserregertötend finden. Ich finde nach wie vor, dass sich da esha2000 ganz gut schlägt. Ich kann nicht behaupten, dass es das allerbeste auf dem Markt ist. Schließlich habe ich da keine Studie angefertigt. Aber ich finde, dass es hier gerade zu unrecht verteufelt wird. Dass das nicht jeder Fisch verträgt ist auch klar. Und genau deshalb würde ich es nur im Quarantänebecken einsetzen um nur die befallenen Fische dem Medikament auszusetzen. Ich glaube du hast meine Quarantänebecken-Aussage nicht ganz verstanden. Ich meine nicht, dass man es auf jeden Neubesatz kippen soll. Sondern eben auf kranke Fische, die genau aus diesem Grund im Quarantänebecken sitzen. Das Problem ist ja, dass in diesem Fall eben keine Diagnose vorlag. Oder irre ich mich da? Da ist mit einem Breitbandmittel unter Umständen mehr gerettet als mit dem falschen Medikament. Eine Mischinfektion(keine Ahnung ob das das offizielle Wort ist) ist wenn ein Fisch unter mehreren Krankheitserregern gleichzeitig leidet. Bspw. wenn eine Hautkrankheit durch irgendwelche Würmer etc. verursacht wird und sich dann auf die Wunde Bakterien draufsetzen. In solchen Fällen wüsste ich nicht was besser ist, als ein Breitbandmittel (wir gehen jetzt von dem Fall aus, dass die Hausmittelchen schon vergebens ausprobiert wurden). Und ob Malachitgrün nun besser ist oder nicht, lässt sich so Allgemein leider nicht sagen. Es gibt Erreger, die gegen Malachitgrün bereits resistent sind(Das gibts bei anderen Wirkstoffen natürlich auch). Daher sollte nicht ein bestimmtes Mittel verteufelt und als Abfalltonnenreif benannt werden. Es gibt garantiert Fälle in denen das eine Mittel besser wirkt als das andere. Das kann esha2000 oder auch irgendweins der anderen Präperate sein. Zusätzlich habe ich das gerade interessehalber mal gegoogelt, und da habe ich eine kleine Notitz gefunden, dass es u.a. Salmler-Stämme gibt die Malachitgrün nicht vertragen. Von Schmerlen wird in einigen Fällen ähnliches berichtet. Das Bodenfische oft stärker unter den Medikamenten leiden liegt wohl daran, dass sich die Inhaltsstoffe vermehrt am Boden ablagern. Ob das jetzt Kupfer oder sonst was ist. Gut ist das sicherlich niemals. Aber die Medikamente haben wir ja schließlich (alle?) nicht ohne Grund nur für Notfälle im Schrank.... Gruß Michi - Wolfxx - 11.03.2015 Hallo Michi, gerade das ist es ja, wenn keine genaue Diagnose vorliegt, dann kann man auch mit keinem Mittel behandeln, auch nicht mit einem Breitbandmittel. Auch damit kannst du u.a. mehr "kaputtmachen" als helfen. Wenn ich mir nicht sicher bin was "der kranke Fisch" genau hat, lasse ich die Finger von jeglicher Chemie. Meine ersten Maßnahmen bei Krankheiten ohne genaue Diagnose, sind Naturheilmittel und davon gibt es etliche. - MariaErna - 12.03.2015 Isus schrieb:Mein Mädel hatte wie nen Algenrasen (schwer zu beschreiben) an der Seite. War doppelt so dick. Sah aus wie ein weißes Moos... Man sah auch so einzelne Fäden Wenn ich je einen jungen Fisch gehabt hätte, der so erkrankt wäre, wie dieser, hätte ich so verfahren, wie ich es bei altersschwachen Tieren tue. Gnadentod.....WW....und natürliche Mittel, wie Wolfgang schon empfahl, damit sich die anderen nicht anstecken. Eine Nacht, totkrank allein unter Quarantäne hätte ich dem "Mädel" erspart. - Prestutnik12 - 12.03.2015 [OFF-TOPIC]HiHi Michi, nur kurz, ohne dass ich mitdiskutieren will: der bessere Ausdruck für "Mischinfektion" wäre "Superinfektion". Wenn also - was Du ja meinst - virale, fungide und bakterielle Infektionen gleichzeitig an einem Organ auftreten. Also mehrere Erregertypen bei einem Krankheitsbild gleichzeitig oder kurz nacheinander auftauchen. LG Stefan[/OFF-TOPIC] - Michi_1989 - 12.03.2015 Hallo, Es geht doch gar nicht darum, ob man erst mit natürlichen Mitteln wie Salz, Erlenzäpfchen etc oder direkt mit Medikamenten behandeln soll. Denn dann würde hier kaum jemand diskutieren, da wird da vermutlich alle ähnlicher Meinung sind. Es geht mir einfach nur darum, dass nicht ohne Begründung empfohlen werden sollte irgendein Mittel in die Tonne zu hauen. Alle Medikamente haben irgendeinen Nachteil. Fisch x verträgt Wirkstoff a nicht und Fisch y halt Wirkstoff b nicht. Die sehr gut verträglichen Präparate wirken meist nicht so gut. Und sei es nur weil die Erregerstämme mittlerweile resistent geworden sind. Wenn ich einen kranken Fisch hätte, dessen (agressive) Krankheit ich nicht zuordnen kann und mir da auch sonst keiner helfen kann, dann würde ich den natürlich mit irgendeinem Breidbandmittel (Im Quarantänebecken!) behandeln. Als Alternative bleibt sonst nur vors Becken setzen und beim Sterben zuschauen. Das ist ja ne Top-Alternative.... Ich habe das Gefühl, du gehst bei deinen Begründungen vom Idealfall aus: Nämlich dass du ganz genau weißt, was dein Fisch hat und auch ganz genau weißt mit welchem Hausmittel man das in den Griff bekommt....Und natürlich klappt das dann auch. So sieht es aber leider nicht immer aus. Was wenn die Hausmittel versagen? Erlenzäpfchen wirken antibakteriell. Aber wie ist das bei Ichthyo etc.? Salz vertragen nicht alle Fische. Da steht man vor dem selben Problem wie bei der Medikamentenwahl. Gruß Michi - Isus - 12.03.2015 MariaErna schrieb:Wenn ich je einen jungen Fisch gehabt hätte, der so erkrankt wäre, wie dieser, hätte ich so verfahren, wie ich es bei altersschwachen Tieren tue. Gnadentod.....WW....und natürliche Mittel, wie Wolfgang schon empfahl, damit sich die anderen nicht anstecken. Eine Nacht, totkrank allein unter Quarantäne hätte ich dem "Mädel" erspart. Najs ich Wollts halt versuchen. Das Esha-Zeug geb ich nicht ins große Becken. Hab eigentlich gedacht im Quarantänebecken hat der Fisch seine Ruhe. Im Nachhinein hätt ich sie erlösen sollen. Aber man ist erst meistens hinterher schlauer! - Balu - 12.03.2015 Hallo, wie schon geschrieben, wenn die Ursache oder der Erreger nicht klar diagnostiziert ist, würde ich von jeglichem Medikament abraten. - Isus - 12.03.2015 Ja ich hab's mit 80% WW, Erlenzäpfchen und Seemandelbaumblätter versucht.
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