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Warum ist "Chemie" schlecht - andmat2 - 27.10.2010 Hallo zusammen, ich muss hier immer lesen, dass die meisten Aquarianer auf "Chemie" verzichten wollen. Und sehen immer das rot wenn das Wort Chemie fällt. Unster ganzes Leben besteht aus chemischen Reaktionen, dies fängt an wenn ich mir ein Frühstücksei koche und hört abends auf wenn ich meinen Tee süße. Gerade der Threat mit den Erlenzapfen wundert mich, da diese Naturprodukte als gut beschrieben werden. Die Erlenzapfen sind ja auch eine "Chemiebombe" nur diese kommt aus der Natur und nicht aus der Flasche. Fakt ist eins Chemie ist nichts böses es schont meist die Umwelt, spart Kosten und Recourcen. - KatiG - 27.10.2010 Hallo Andre, natürlich besteht letztenlich alles aus chemischen Verbindungen. Ich würde sagen, es geht hier eher darum auf "künstliche" Chemie zu verzichten, solange es eben eine andere (natürlichere) Alternative gibt. Wozu ein "Algen-Ex", wenn es mit Wasserwechsel und der entsprechenden Pflanzenauswahl genauso gut geht? Viele Grüße, Kati - Tito - 27.10.2010 Hi, erlebt man immer wieder. "Natur gut", "Chemie schlecht"! Man wird den Eindruck nicht los, dass 80 Prozent der Bevölkerung einen Chemiker mit einem Alchemisten gleichsetzt. Irgendwie machen die aus Blei Gold und ansonsten verbringen die Ihre Tage damit ein paar Pülverchen zusammenzurühren ohne zu Wissen was dabei rauskommt. Das die Chemie eben genau "die Lehre von den Stoffen und den stofflichen Veränderungen" ist, interessiert dabei nicht. Ist irgendwie künstlich ... und Böse ... Ähnliches kann man im geringeren Maße bei der Medizin feststellen. Da wird die Schulmedizin ob Ihrer Wirkstoffe verhöhnt und gleichzeitig Tees aus natürlichen Zutaten gebraut, die aufgrund ihrer Nebenwirkungen durch jede pharmazeutische Zulassung fallen würden. Ich habe da auch so ein paar "Teebrauer" in der Bekanntschaft. Komischerweise sind die nicht gesünder als die Allgemeinheit, sondern eher das Gegenteil. Mal drauf angesprochen, ob der vielen Beschwerden, ob's denn nicht an den Kräutern liegen könnte, bekommt man einen Blick als wäre man völlig durchgedreht. "Das ist natürlich! Da gibt es keine Nebenwirkungen!" Viele Grüße Thomas - Rupert - 27.10.2010 Hallo Andre, Zitat:Fakt ist eins Chemie ist nichts böses es schont meist die Umwelt, spart Kosten und Recourcen. Diesen Satz kann ich so nicht stehen lassen, da er viel zu allgemein ist und in bestimmt vielen Bereichen einfach falsch ist. So einfach von Chemie zu Reden umfasst ja das gesamte Gebiet. Welche Chemie meinst du genau? Gibt doch bitte mal konkrete Beispiele. So ist die Aussage des Satzes gleich NULL. Zum Beispiel Erlenzapfen, passt dieser Satz schon nicht ganz, warum soll ich mir was kaufen, wenn es kostenlos ist. Allgemein gesagt, wie Kati schon schrieb, warum was kaufen, was ich auch anderes bewerkstelligen kann. Die Produktion der Mittel, bezogen auf die Aquaristik, kostet Geld, schont mit Sicherheit nicht die Umwelt und spart keine Ressourcen. Ich denke hier muss ganz klar zwischen der Chemie in der Natur und zwischen chemisch hergestellten Produkten unterschieden werden. Am Ende muss jeder selber wissen, ob er sich Wasseraufbereiter etc. kauft oder nicht Es schreibt hier oder wo anders niemand einem etwas vor, man gibt nur seine Erfahrungen wieder. Gruß Micha - zubizocker - 27.10.2010 Hallo????? Also, mit der Chemi meinten die Aquarianer nur die Künstliche, gehe mal in den Laden und kaufe da was, dann wird deine Geldbörse mal schnell zu Zwiebelleder. Wenn ich Erlenzapfen verwenden kann um vorzubeugen, oder TWW mache wegen Algenbelag kommt mir das gearantiert billiger. Es kann natürlich auch helfen wenn man was kauft, klar, wie so nicht? Schont aber den Geldbeutel wenn man sich auf Natürliche Weise helfen kann. Gruß Bernd - gigabonto - 27.10.2010 hu hu Ihr hübschen nu mal Ehrlich wo fängt Chemi an und wo hört sie auf. fängt Chemi den nicht schon bei den Wassertests an ja ja ich weis das AQ kommt ja damit nicht in berührung,oder aber die ganzen Filtermaterialien?? usw. Mein STandpunkt hirzu in mein Becken ist nix mit künstlicher Chemie und was es da nicht alles auf dem Markt zur Wasseraufbereitung gibt. Seht Euch doch mal die Natur an sie regelt das mit dem Biologischen Gleichgewicht von selbst so lange der Mensch nicht eingreift,sicher wir müssen bei unseren AQ etwas nachhelfen aber ich denke mal es sollte ohne künstliche Chemi sein,den Wege und Mittel ohne Chemi glaub ich gibts immer. Aber dennoch ein heisses Thema die Natur es immer bleiben wird
- andmat2 - 27.10.2010 Rupert schrieb:Zum Beispiel Erlenzapfen, passt dieser Satz schon nicht ganz, warum soll ich mir was kaufen, wenn es kostenlos ist. Kostenlos sind Erlenzapfen ja auch nicht, wenn ich in einer Grossstadt wohne und 15km zu einem Wald fahren muss sind das ja auch nicht unerhebliche kosten. Ich selbst verkaufe Chemie an die Industrie und da geht es nicht ohne. Ein Beispiel - ohne Chemie würde pro kg Papier ca 50l Frischwasser verbraucht mit Chemie geht es unter 5l. Mir geht es aber nicht darum, sondern um den Begriff Chemie allgemein, den man hier IMMER negativ sieht. Stell dir mal dein Leitungswasser ohne Behandlung vor. Alle Rohre wären verkeimt oder mit Ablangerungen in kurzer Zeit dicht. - Uwitsch - 27.10.2010 Was Algen betrifft,so bevorzuge ich Rennschnecken und Amanos die sind garantiert Bio Bio und es ist schön ihnen dabei zu zuschauen,wie sie Ihre Arbeit verrichten . Nätürlich könnte mann Mittelchen nehmen die auch funktionieren, man greift aber in den Kreislauf der Natur ein und der ist bekanntlich sehr sensibel
- Rupert - 27.10.2010 Hi Andre, so ist deine Aussage schon eher nachzuvollziehen. Ich denke hier sieht man den Begriff Chemie, bezogen auf die Aquaristik, eher "negativer" und nicht auf die Allgemeinheit, zumindest ist dies mein Eindruck. Da es in der Chemie so viele verschiedene Bereiche und Produktgruppen etc. gibt, ist eine differenzierte Betrachtung eher etwas schwieriger, vielleicht rückt dadurch eher das Negative in den Vordergrund. Noch kurz zu deinem Beispiel: Leider sind mir die Herstellungsprozesse von Papier nicht bekannt, aber logisch man spart 45l, aber wie viele Liter Wasser/ Energie etc. sind zur Herstellung der benutzten Chemie verwendet worden? Ich denke hier einen richtigen Vergleich anzustellen ist doch recht schwierig, da man die Gesamtheit des Prozesses betrachten müsste. Ich denke das übersteigt dann unser Wissen doch etwas. Gruß Micha - Tito - 27.10.2010 Da fällt mir gerade noch was ein --- Video nicht mehr verfügbar --- |